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antville.org
 Wednesday, 9. April 2008 

Ich nutze den Rollout von Google App Engine, um ein paar Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Erstens schreibe ich eine Anwendung, die ich unserer Kindergruppe schon vor einem halben Jahr mal in Aussicht gestellt hab (eine Kochliste). Zweitens tauche ich mal mehr als zwei Zehen in das Django Framework. Und drittens lern ich natürlich die App Engine selber kennen und begreifen.

Bisher:

  • App Engine ist definitiv beta, was z.b. Fehlersuche, Logging etc angeht.
  • Der Django-Artikel ist gespickt mit Fehlern. Trial and Error is angesagt, vor allem wenn man mit Django noch nicht vertraut ist.
  • Das Datastore API ist ein Highlight und eine feine Inspirationsquelle für zukünftige Helmas to come.
  • Nachdem man den O/R-Layer von Django nicht verwenden kann und Googles eignenes webapp Framework eh Django Templates und Django Forms unterstützt, halte ich Django zumindest für einfachere Projekte für alles komplizierenden Overkill. Das webapp Framework ist minimalistisch aber sehr elegant.
  • Überraschend, wie ähnlich einander Django und Helma in vielerlei Hinsicht sind. Natürlich gibt es viele Unterschiede, aber Welten liegen da nicht dazwischen.
  • Ein Feature, das mir fehlt: ein Scheduler zwecks rausschicken von Erinnernungsmails.

Nochmal komprimiert: Die APIs sind, soweit ich das sagen kann, gut designt, die Implementierung hat noch ein paar rauhe Stellen, und webapp ist vielleicht das oft zweckmässigere Framework als Django.


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