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Monday, 30. September 2002
Auf Dauerrotation eine grosse Platte aus meiner Jugend: Pixies, Doolittle. Immer noch sehr gross.
Phoenix 0.1 war ja quasi tabula rasa, aber die letzten Builds geben eine klare Idee dessen, was da kommen wird. Wow. Sehr impressiv.
NNM steht für Niemand Nutzt MMS. Wenn es unter den Mobilnetzfutzis Leute mit Verstand geben würde, hätten sie den Anteil von Nicht-Rein-Text-Messages am Email-Verkehr genommen und ihn mit einem Wert wie z.B. 0.2 multipliziert (Handlingkosten) und wären so auf einen vernünftigen Schätzwert für das Potential von MMS gekommen.
wie heißt diese große platte noch einmal?
Wie wie heisst sie?
was anderes , hns,
remember?
http://life.antville.org/stories/20687/
auszugsparty samstag, 5. oktober, ebendort, würd mich freuen wenn du kommen könntest
merci, gerne.
ja und am 4. okt zu mir, ist versprochen worden...! :-)
und morgen zu Eva. Wird eine dichte Woche.
Zu den MMS: Ich habe diese Meldung auch gelesen und ich finde es schon sehr gewagt, eine Technologie gleich als gescheitert zu erklären, weil sie in den ersten - wieviel sind es? - drei, vier Monaten nicht gleich einen Kavalierstart sondersgleichen hingelegt hat. Ausserdem gibt es, wenn ich recht informiert bin, bisher nur ein Nokia- und ein Sony-Ericsson-Mobiltelefon, die mit einer Kamera ausgestattet sind (werden können, im Fall des Sony-Ericsson) und damit auch wirklich die Vorteile des Systems nutzen können. Bei beiden Geräten handelt es sich um teure Top-Modelle, die bestimmt nicht von der MMS-Hauptzielgruppe, nämlich den Jugendlichen, gekauft werden. Hinzu kommt weiterhin, dass fast alle momentan in Händen der Nutzer befindenden Mobiltelefone überhaupt nicht MMS-fähig sind. Somit können die wichtigen Netzwerkeffekte überhaupt nicht entstehen. Also, diese mobilen Dienste jetzt schon für tot zu erklären, das ist unter diesen Umständen so, als hätte man 1971 geschrieben: "Internet Dead: Only 23 Hosts Connected. Licklider: Loser." Momentan hat man das Gefühl, als wäre die Presse, die früher alles kritiklos hochgejubelt hat, genau auf dem entgegengesetzten Trip: Alles schon mal im Vorfeld vernichten, was vielleicht interessant werden könnte.
MMS ist genau dann interessant, wenn einem daran gelegen ist, die Mobilfunker zu retten. Ansonsten heisst die interessante Idee immer noch TCP/IP.
Es geht hier nicht um Kameras mit Netzanschluss, ganz und gar nicht. Es geht darum, ob man für ein MB Traffic vom Handy 1000 Euro zahlt (wie derzeit für SMS), und wer diesen Traffic kontrolliert.
Sprich ich rede nicht über Anwendungen (die freilich auch saugen), sondern über Architektur.
allerdings ist die "1k eur/mb"-sichtweise der smsache auch eine völlig irrelevante (viel eher geht es um eine metrik wie total technology cost/month, und die war in meinen ersten tcp/ip-monaten weit, weit höher als jede handyrechnung seither) - ansonsten hat monsieur hack recht, um über den "erfolg" von mms jetzt schon zu urteilen ist es m.e. um zumindest ein jahr zu früh.
Wenn du glaubst SMS-Kosten seien irrelevant, dann schau dir mal die Handyrechnungen durchschnittlicher Teenager an, bzw. den Anteil der Handyrechung am Taschengeld.
Ich hatte auch Telefonrechnungen von 12.000 Schilling pro Monat bevor ich mir die Standleitung in die Wohnung gelegt habe und bevor es in Österreich den Online-Tarif gab. Den wir übrigens demselben Herrn verdanken wie die von mir bestimmt falsch kolportierte Berechnung der SMS-Traffic-Kosten. Aber ich und du waren halt Early Adopters.
Es ging mir auch nicht um die Technik. Von der habe ich nicht den geringsten Schimmer. Sondern es ging um die Berichterstattung. Man kann nach so einer kurzen Zeit schlicht und einfach keine seriöse Abschätzung liefern, ob eine Technologie nun profitabel ist oder nicht.
Dass die Teenager gemolken werden, ist klar. Andererseits zwingt die niemand dazu, diese irrsinnigen Summen für so einen Dreck aus dem Fenster zu werfen. Was die mobilen drahtlosen Zugänge zum Netz angeht, ist noch gar nichts absehbar. WLANs sind mir sympathischer als die üblichen stumpfen Telco-Ansätze. Telcos waren schon immer zu dumm, anwenderfreundliche Systeme zu liefern.
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