|
Sonntag, 9. Dezember 2001
Freilich könnte keine Sonderwerbeform auf Papierbasis jemals diesen Grad an Nervigkeit erreichen. Ich hab schon mal bei orf.at eine Werbung erwischt, die über das ganze Browserfenster spaziert ist. Das hat mich so geärgert dass ich runter musste in den Hof, leere Bierflaschen zertrümmern. (Ich glaube ich sollte nicht so laut schreien dabei.)
Eine meiner Lieblingsplatten: Les Inrockuptibles, Un Automne 88. Gekauft im Dezember '88 in Paris. Nicht einfach nur eine Kompilation, sondern hörbar mit Liebe ausgesucht und zusammengestellt. U.a. mit House of Love, Weather Prophets, Pixies, Momus, Lilac Time. Grossteils Sachen, die ich vorher nicht gekannt habe und von denen ich seither nicht mehr viel gehört habe. Ein Glücksgriff also, zu einem guten Teil dem schönen Coverfoto zu verdanken (ein Mann, der sich gegen den Wind stemmt, dunkler Himmel, grosse Wolken, kleine Häuser), und ein mittlerweile vertrauter musikalischer Fremdkörper aus einer bewegten Zeit (erste Freundin, erster Kuss, und der hat gleich die vollen 8 oder mehr Stunden der Rückfahrt von Paris nach Meran gedauert).
Irgendwelche Softwaretipps zur Gewinnung von MP3s aus Schallplatten? Mac, Linux, Windows.
platten digitalisieren ist stress. oder zen. wie du willst. ich sauge mir das zeug lieber von audiogalaxy. bis jetzt habe ich erst 5 stuecke nicht gefunden.
nachtrag: warst du das, der heute nach der platte gegooglet hat und bei uns rausgekommen ist?
Kris, du bist ein Fuchs. Wenn ich mal einen Internet-Detektiv brauche stehst du auf der Liste ganz oben ;-) War auch ganz schön überrascht, elephäntville zu finden wie ich nach Les Inrockuptibles gesucht habe. Was ist das eigentlich, eine Musikzeitschrift, oder mehr?
frag mal meine kollegen. elvaquero hat anfang der 90er immer die indie-discos gemacht und elsvenjo war der vortaenzer. ich war nur arme ossi, der sich mit nix auskannte.
Log in to add your comment!
|