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Dienstag, 1. Mai 2001
Schönen 1. Mai, und fröhliche Arbeitsniederlegung! Ich hab mich immer gefragt, warum der 1. Mai "Tag der Arbeit" und nicht "Tag der Arbeiter" bzw. später dann "der ArbeiterInnen" heisst. Zeitgleich mit diesen Überlegungen aber unabhängig davon stelle ich fest, dass draussen keine Wolke in Sicht ist und dass der Aufzug in unserem Haus genau in dem Moment aufgehört hat zu arbeiten, in dem meine Schwester und ihr Freund ihr Gepäck zum Bahnhof bringen wollten. Scheiss Aufzug! Heute könnte ein schöner Tag werden.
Beim Schockwellenreiter gibt's einen Haufen Links zu Woody Guthrie. Fast schon wieder schade, dass es heute nicht regnet ;-)
Interessante Gedanken gibt es heute bei Chris. Letter be Rock!
Den größten Teil des Tages auf Astrids Dachterasse verbracht. Es ist eine rote Verfärbung der Haut festzustellen. Es war ein schöner Tag.
wo ich herkomme, da hiess der 1. Mai "Internationaler Kampf- und Feiertag der Werktätigen". Damals. Einer alten Legend zufolge wurden die "Alles raus zum 1. Mai"-Plakate bevorzugt an Friedhofmauern angebracht.
Eigentlich witzig, dass es gerade in der DDR nicht "Arbeiter", sondern "Werktätige" hiess. Bedeutet quasi "für alle".
Frage: Waren nicht in der DDR sowieso alle Werktätigen Arbeiter (zumindest nominell), sodass dort die uns geläufige Unterscheidung zwischen Arbeiter und Angestellten eh nicht galt?
Naja, zumindest die Bauern liefen schon extra glaub ich, aber ich bin da nicht der Fachmann.
ich hab das alles verdraengt. es gab die arbeiterklasse und die genossenschaftsbauern. ob die allerdings als klasse oder schicht galten, weiss ich nicht mehr. die intelligenz war definitiv eine schicht und keine klasse.
ansonsten wurden grosse unterschiede zwischen arbeitern und anderen werktaetigen gemacht. z.b. bei der vergabe von ausbildungs-, abi- oder studien-plaetzen. arbeiterkinder wurden bevorzugt.
danke für die auskunft. doch alles komplizierter, als ich dachte.
jaja, sonst haette sich das system auch nicht 40 jahre gehalten :)
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