Für mein internetgeschultes Rechtsempfinden ist View Source kein Verbrechen. You want to keep it secret? Then keep it in your basement.
Ich habe jetzt Mac OS X installiert und bin enttäuscht. Das schlimmste ist, dass man nichts vom Interfacezuckerguss abdrehen kann. Weder die Menü-Fadeouts noch die hirnrissige Transparenz, weder die Fensterschatten noch das Update-during-Resize noch den Antialias-Overkill. Es ist als wäre man als Erwachsener gezwungen, in einem Kinderzimmer aus einem Ikea-Katalog zu leben. Dabei sind die eingebauten Bildschirmeffekte wie etwa das Befördern von Fenstern zwischen Bildschirm und Dock sehr flott, aber der applikationsinterne Bildschirmaufbau, zum Beispiel beim Scrollen eines Browserfensters, ist teilweise ätzend langsam - jedenfalls wenn man Windows oder Linux gewöhnt ist. Den Rest gibt mir die Tatsache, dass das Unix-Layout bis zur Unkenntlichkeit entstellt ist, was einen leichten Einstieg für Linux-Benutzer unmöglich macht. Für mich heisst es heute zurück zu Mac OS 9.1 und LinuxPPC.
Nochwas fällt mir ein: ich habe auf meinem Arbeitsrechner 2 reale Bildschirme und 4 virtuelle, macht in Summe 2x4=8 Bildschirme. Und ich brauche sie alle: ein Bildschirmpaar für Mail und Surfen, eines für die Entwicklung, eines für CVS, eines als Joker. Linux ist auf diesem Gebiet 5 Jahre voraus und die virtuellen Bildschirme von KDE 2 sind superb. Nur der Dual-Monitor-Support ist noch nicht ganz ausgereift, Fenster poppen oft im Überlappungsbereich auf. Aber alles was ich für Windows diesbezüglich gesehen habe ist ein Scherz, und Mac OS X hat den Braten noch nicht mal gerochen. Wer immer mich von Linux/KDE weglocken will, muss erstklassige Virtual Desktops liefern.
Hm, nachdem das Virtual Desktop-Konzept wahrscheinlich noch nicht so in den Computing-Mainstream vorgedrungen ist, werde ich später ein paar Screenshots als Anschauungsmaterial liefern.
schau dir doch bloss an, wie sich steve jobs anzieht. von ihm kannst du keine stilkompetenz erwarten. und arbeiten tut er ja eh nie mit seinem computer.